EU Studie zur Prophylaxe von Parodontitis

Parodontitis Studie
Eine neue europäische Studie hat die Kosten mangelnder Mundgesundheit intensiv untersucht.

Die Studie wurde durchgeführt von der The Economist Intelligence Unit (EIU) im Auftrag der European Federation of Periodontology (EFP) durchgeführt. Mit dem Titel der Studie „Time to take gum disease seriously“ (deutsch: "Es ist Zeit für den erstens Umgang mit Zahnfleischerkrankungen") wurden erstmals die sozioökonomischen Auswirkungen von Zahnfleischerkrankungen untersucht. Die Autoren modellierten die Auswirkungen einer Reihe von Ansätzen zur Behandlung von Parodontitis (inklusive sogenanntes "Nichtstun") auf die Gesamtkosten, den ROI (Return on Investment) und die Veränderung der gesunden Lebensjahre.

Daten der Studie zeigen, dass der weitaus größte Nutzen aus der Vorbeugung von Parodontitis resultiert, d.h. aus der Behandlung von Gingivitis, die traditionell als trivial angesehen und ignoriert wird, während die Behandlung auf die Parodontitis ausgerichtet wird. Dies sei zu spät laut den mitwirkenden Professoren der Studie. „Es ist eine große Herausforderung, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kosten einer komplexen Erkrankung wie Parodontitis zu bestimmen, weshalb wir eine unabhängige Expertengruppe wie die EIU brauchten, um diese Modellierung durchzuführen." schloss Professor Iain Chapple (Mitglied des EFP-Workshop-Komitees).

Im Bericht heißt es: Parodontitis wird manchmal als eine „stille Krankheit“ bezeichnet. Dies liegt an ihrem langsamen und allmählichen Fortschreiten und ihren milden Frühsymptomen. Dies ist eine falsche Bezeichnung. Parodontitis ist nicht still, sondern wird falsch interpretiert. Sie ist in der Öffentlichkeit, bei Zahnärzten und anderen Fachleuten des Gesundheitswesens nach wie vor wenig bekannt. Studien zeigen, dass drei von vier Erwachsenen mit Parodontitis nicht wissen, dass sie überhaupt an der Krankheit leiden.

Der der Studie angeschlossene Bericht weist darauf hin, dass die Kosten für die Beseitigung von Zahnfleischentzündungen in keinem Verhältnis zu den möglichen Einsparungen stehen

Daraus lässt sich schließen, dass die ideale Prophylaxe aus Zeit und Beobachtung besteht. Ihre Zahnarztpraxis Possekel ist gerne für Sie da.

Quelle der Studie: https://dentistry.co.uk/